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Zum Turnier sind alle herzlich eingeladen – Vereinsmannschaften, Hobbyteams und Freizeitmannschaften. Jede Mannschaft ist willkommen. Kontakt: AFG Bergstraße e.V., bergstrasse.afg@gmail.com
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Sportkreis Bergstraße beim Netzwerktreffen Kommunikation des Landessportbundes Hessen
Wie erreichen Informationen aus dem organisierten Sport die Vereine? Welche Rolle spielen Online-Portale, Magazine und soziale Medien? Und wie können Sportkreise, Verbände und der Landessportbund Hessen künftig noch besser miteinander kommunizieren? Um diese Fragen ging es beim Netzwerktreffen Kommunikation des Landessportbundes Hessen am 6. Juni bei HIT RADIO FFH in Bad Vilbel.
Für den Sportkreis Bergstraße nahm Michael Kärchner, Ressortleiter Umwelt und Sportinfrastruktur, an der Veranstaltung teil. Das Treffen brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Sportkreisen und Verbänden zusammen. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Uwe Steuber, Vizepräsident Kommunikation und Marketing des Landessportbundes Hessen.
Zu Beginn gab Isabell Boger, Geschäftsbereichsleiterin Kommunikation und Marketing beim LSBH, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen. Themen waren unter anderem das Corporate Design des Landessportbundes, die digitale Weiterentwicklung der „Sport in Hessen“, die Bedeutung sozialer Medien sowie Ergebnisse einer Umfrage zur Kommunikationsarbeit in Verbänden und Sportkreisen.
In den anschließenden Arbeitsgruppen wurde konkret diskutiert. Dabei ging es unter anderem um das LSBH-Online-Portal, die digitale Berichtsausgabe und die Magazin-Ausgabe. Im Mittelpunkt standen praktische Fragen: Wer sind die Zielgruppen? Welche Inhalte sind für Vereine wirklich relevant? Wie bleibt ein Portal aktuell? Und wie können Vereine dazu motiviert werden, eigene Beiträge und Informationen einzustellen?
Auch die Kommunikation zwischen Landessportbund, Fachverbänden und Sportkreisen war ein wichtiges Thema. Viele Herausforderungen ähneln sich: Informationen müssen zuverlässig weitergegeben, verständlich aufbereitet und über die passenden Kanäle verbreitet werden. Gleichzeitig arbeiten viele Vereine und Sportorganisationen überwiegend ehrenamtlich. Kommunikation muss deshalb nicht nur gut gedacht, sondern auch im Alltag leistbar sein.
Einen Einblick in die Medienpraxis gab Sonja Pahl, Sportchefin bei HIT RADIO FFH. In ihrem Vortrag stellte sie die Arbeit einer modernen, multimedialen Hörfunkredaktion vor. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung durch den Sender. Dabei konnten die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen von HIT RADIO FFH werfen.
Für den Sportkreis Bergstraße bot das Netzwerktreffen zahlreiche Anregungen für die eigene Kommunikationsarbeit. Deutlich wurde, dass gute Sportkommunikation nicht bei der klassischen Pressemitteilung endet. Sie reicht von der Homepage über Social Media bis zur persönlichen Weitergabe von Informationen an Vereine und Engagierte.
Der Austausch in Bad Vilbel zeigte zugleich: Sportkreise und Verbände stehen vor ähnlichen Aufgaben. Umso wichtiger sind gemeinsame Formate, in denen Erfahrungen geteilt, Fragen offen angesprochen und praktische Lösungen entwickelt werden können. (mk) -

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Alltags-Fitness-Test



Ältere Menschen für aktiven Lebensstil begeistern – „AFT“ – Alltags-Fitness-Test feiert Premiere an der Bergstraße
Bensheim, 26.4.26: Bewegung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben im Alter: Unter diesem Motto stand der Alltags-Fitness-Test (AFT), den der Sportkreis Bergstraße in Zusammenarbeit mit der Turnabteilung der TSV im Rahmen der Seniorenmesse am 26. April 2026 in Bensheim-Auerbach anbot. Das wissenschaftlich fundierte Angebot zur Förderung der körperlichen Fitness und sozialen Teilhabe älterer Menschen stieß auf außergewöhnlich großes Interesse. Der Andrang war riesig – insgesamt 114 Personen konnten getestet werden und zeigten dabei großen Eifer und Motivation.
Sechs einfache Übungen erfassen die wichtigsten körperlichen Fähigkeiten für den Alltag: Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Durch den Test werden zwei zentrale Fragen beantwortet: „Wo stehe ich im Vergleich zu Gleichaltrigen? Und reicht meine Fitness, um langfristig selbstbestimmt leben zu können?“ Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden eine persönliche Auswertung sowie Empfehlungen, mit welchen Übungen sie ihre Selbstständigkeit langfristig erhalten oder verbessern können. Viele nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit ihrer eigenen Fitness auseinanderzusetzen und neue Impulse für einen aktiven Lebensstil mitzunehmen.
Die hohe Beteiligung zeigt deutlich, wie groß das Interesse an niedrigschwelligen Gesundheitsangeboten ist. Gerade Veranstaltungen wie die Seniorenmesse bieten eine ideale Plattform, um ältere Menschen zu erreichen und für mehr Bewegung im Alltag zu sensibilisieren. Neben der individuellen Beratung stand auch der soziale Austausch im Mittelpunkt – ein Aspekt, der von den Teilnehmenden besonders geschätzt wurde.
„Ziel ist es, älteren Menschen eine realistische Einschätzung ihrer Fitness zu geben und sie zu motivieren, aktiv zu bleiben“, so die einhellige Rückmeldung der Organisatoren. Der große Zuspruch in Bensheim-Auerbach unterstreicht den Erfolg des Konzepts: Bewegung fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl und trägt zu mehr Lebensqualität im Alter bei.
Die Veranstaltung setzte damit ein starkes Zeichen für mehr Aktivität, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen in der Region und war die Auftaktveranstaltung in der Reihe „Alltags-Fitness-Test“ an der Bergstraße.Nächste Termine für AFT-Testungen
Bürstadt: 11. September 2026 von 14:30-18Uhr im MITtendrin in Bürstadt in der Nibelungenstraße 44
Beginn ist um 14.30 Uhr mit einem ca. 20 minütigen Vortrag und der anschliessenden Testung.
Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt sein.
Anmeldung erforderlich über: Christina Adler-Schäfer/Michaela Weber, PauLa Regionalteam Ried (NORIE), Nibelungenstr. 44, 68642 Bürstadt, Mail: paula-norie@kreis-bergstrasse.de, Telefon: 06252-15 4006.https://sportkreis-bergstrasse.de/wp-content/uploads/2026/04/AFT-Plakat_Buerstadt.pdf
Bensheim: 19. Oktober 2026 von 14:30-18Uhr in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus der Stadt Bensheim, Klostergasse 5a, 64625 Bensheim
Beginn ist um 14.30 Uhr mit einem ca. 20 minütigen Vortrag im Caritas Zentrum Franziskushaus und der anschließenden Testung in der Kapuzinerhalle.
Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt sein.
Anmeldung erforderlich über: Stephanie Gescheidle, senioren@bensheim.de, Telefon: 06251-8699262 Mo-Do von 8-13Uhr.Kann ich im Alter meinen Alltag selbstständig organisieren und bestreiten? Das hängt unter anderem davon ab, wie fit man im Alter noch ist. Doch was heißt in diesem Zusammenhang „fit sein“ eigentlich genau und welche Aufschlüsse kann mein aktueller Fitnessstand über meine zukünftige Verfassung im Alter geben? Fragen, die der Alltags-Fitness-Test (AFiT) beantworten kann. Der Sportkreis Bergstraße bot die Testung erstmalig im Rahmen der Seniorenmesse der TSV Rot-Weiss Auerbach 1881 e.V. am 26.4.2026 von 10-15Uhr in der Halle A im „Aktionszentrum“, Saarstr. 56, 64625 Bensheim an.
Die Testung der 6 Übungen dauert ca. 15min, ist für Sie kostenfrei und in Alltagskleidung möglich.
Weitere Infos:
https://www.landessportbund-hessen.de/geschaeftsfelder/sportentwicklung/gesundheitssport/alltags-fitness-test/Übungsleiter-Fortbildung „Alltags-Fitness-Test Praxis-Programm“
Der Sportkreis Bergstraße veranstaltete am 17.4.2026 einen Lehrgang für ÜbungsleiterInnen C und B in der Prävention.
Der Lehrgang war mit 22 TeilnehmerInnen ausgebucht. Referentin Yvette Dörner, Dietzenbach führte durch eine kurzweilige und sehr interessante Fortbildung mit Theorie- und Praxisteilen. Die teilnehmenden Übungsleiter/innen sind nun gewappnet, um in ihren Vereinen den Alltags-Fitness-Test durchzuführen und ein anschließendes Kursprogramm speziell auf diesen Personenkreis zugeschnitten anzubieten.Text und Fotos Sportkreis
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„Starke Frauen, starke Führung – Übergänge gestalten und Gesellschaft stärken“
Das Projekt wird im Rahmen des Weiterbildungspaktes 2021–2025 durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen gefördert und im Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2026 durch die Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V. umgesetzt. Angesprochen sind Frauen, die sich im Übergang zum Ruhestand befinden oder kurz davorstehen. Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, diese Lebensphase aktiv zu gestalten und für ehrenamtliche Führungsaufgaben zu gewinnen.
Kern des Projektes ist eine dreiphasige Workshop-Reihe zu:
• Selbstreflexion und Standortbestimmung
• Führungskompetenzen und Selbstmanagement
• Orientierung, Vernetzung und Transfer in die Praxis
Den offiziellen Start bildet die Auftaktveranstaltung am Samstag, 30. Mai 2026 in der Sportschule des Landessportbundes Hessen e.V. Interessierte erwartet
• eine inspirierende Keynote „Die Heldin in Dir“
• Einführung in das Projekt
• den Workshop „Ihr perfekter Auftritt“
• einen Erfahrungsbericht aus der Praxis
• Raum für Fragen sowie Austausch mit Gleichgesinnten
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist möglich unter https://sport-erlebnisse.de/2610129 -
Silberne Ehrennadel des Kreises Bergstraße für Michael Brunner, Nicolai Schober und Ulrike Gliem
Silberne Ehrennadel des Kreises Bergstraße für Michael Brunner
Eine besondere Auszeichnung für langjähriges und herausragendes ehrenamtliches Engagement: Michael Brunner von der TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V. wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Kreises Bergstraße für Verdienste im Ehrenamt geehrt. Damit wurde sein jahrzehntelanger Einsatz für den Fußballnachwuchs und die Jugendarbeit in der TSV in besonderer Weise gewürdigt.
Michael Brunners ehrenamtlicher Weg begann Ende der 1990er Jahre, als sein Sohn mit dem Fußballspielen anfing. Nach ersten Stationen beim FC 07 Bensheim wechselte er 2001 zur TSV Auerbach. Dort prägte er über viele Jahre hinweg die Nachwuchsarbeit der Fußballabteilung – zunächst als engagierter Trainer, später zusätzlich auch als Jugendleiter. Seit 2003 übernahm er Verantwortung in der Vereinsjugend und wurde bereits in diesem Jahr von der TSV als Mitglied des Jahres ausgezeichnet.In seiner Zeit als Trainer feierte Michael Brunner mit seinen Mannschaften zahlreiche sportliche Erfolge. Dazu zählen unter anderem mehrere Kreis- und Bezirksmeisterschaften, Pokalerfolge sowie die Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft. Besonders eindrucksvoll war die erfolgreiche Entwicklung mehrerer Jugendjahrgänge, die unter seiner Leitung leistungsorientierten Fußball ebenso erleben konnten wie Freude an Gemeinschaft, Bewegung und Vereinsleben.
Über den Trainings- und Spielbetrieb hinaus setzte Michael Brunner zahlreiche wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Jugendfußballarbeit. Er organisierte Fußballcamps, Trainingslager und Jugendturniere, pflegte Kooperationen und war 2013 die treibende Kraft bei der Gründung des Juniorenfördervereins Alsbach-Auerbach, dem heutigen JFV Bensheim-Auerbach. Sein Wirken hat die Fußballjugend der TSV nachhaltig geprägt und vielen Kindern und Jugendlichen über Jahre hinweg ein sportliches Zuhause gegeben.
Auch überregional blieb dieses Engagement nicht unbeachtet. 2015 wurde Michael Brunner als DFB-Ehrenamtssieger im Kreis Bergstraße ausgezeichnet, 2022 erhielt er den Ehrenbrief des Hessischen Fußballverbandes. Die jetzige Ehrung durch den Kreis Bergstraße reiht sich damit in eine Folge verdienter Anerkennungen ein und unterstreicht, welchen hohen Stellenwert sein Einsatz für den Verein und den Jugendfußball besitzt.Silberne Ehrennadel des Kreises Bergstraße für Nic Schober
Eine besondere Auszeichnung für langjähriges und herausragendes ehrenamtliches Engagement: Nic Schober vom Reit- und Voltigierverein Lindenhof e.V. in Bensheim-Schwanheim wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Kreises Bergstraße für Verdienste im Ehrenamt geehrt. Damit wird sein jahrzehntelanger Einsatz für den Reit- und Voltigiersport, die Jugendarbeit und das Vereinswesen in besonderer Weise gewürdigt.
Nic Schober engagiert sich seit Jahrzehnten mit außergewöhnlicher Kontinuität und großer fachlicher Kompetenz im Ehrenamt. Als lizenzierter Voltigiertrainer ist er bereits seit 1989 aktiv, seit 2015 übernimmt er zudem Verantwortung als 1. Vorsitzender des Reit- und Voltigiervereins Lindenhof e.V. in Bensheim-Schwanheim. Darüber hinaus wirkt er weit über den eigenen Verein hinaus, unter anderem als Geschäftsführer des Kreisreiterbundes Bergstraße sowie in weiteren Funktionen in der Jugendarbeit und in übergeordneten Gremien mit.
Sein ehrenamtliches Wirken ist eng mit der Förderung junger Menschen verbunden. Über viele Jahre hinweg hat Nic Schober zahlreiche Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Vereinen im Kreis Bergstraße ausgebildet und betreut. Mit großem Einsatz fördert er Nachwuchs- und Leistungsgruppen, die auch überregional beachtliche Erfolge erzielen können. Damit leistet er einen nachhaltigen Beitrag zur sportlichen und persönlichen Entwicklung vieler junger Menschen im Landkreis.Auch sportlich ist sein Name seit Jahrzehnten mit bemerkenswerten Erfolgen verbunden. Bereits als aktiver Voltigierer wurde Nic Schober mehrfach Hessenmeister und Vizehessenmeister im Einzel- und Gruppenvoltigieren und nahm erfolgreich an Deutschen Meisterschaften, internationalen Wettbewerben und Weltmeisterschaften teil. Als Trainer und Longenführer führte er Mannschaften unter anderem zu Erfolgen bei Deutschen Jugendmeisterschaften, beim Deutschen Voltigierpokal und bei internationalen Vergleichswettkämpfen. Besonders hervorzuheben sind etwa Siege beim Deutschen Voltigierpokal der L-Gruppen 2011 in Marbach, beim Deutschen Voltigierpokal der M-Gruppen 2025 in Aachen sowie Gesamtsiege bei 5-Länder-Vergleichswettkämpfen.
Darüber hinaus prägte Nic Schober den Voltigiersport auch organisatorisch und technisch in besonderer Weise. Er entwickelte ein eigenes Rechenprogramm zur Auswertung von Voltigierturnieren, das nicht nur im Kreis Bergstraße, sondern auch bei Landes- und Bundesmeisterschaften sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften zum Einsatz kam. Seine Expertise führte ihn dabei zu bedeutenden Veranstaltungen im In- und Ausland, darunter die Weltreiterspiele in Aachen und Kentucky sowie internationale Einsätze bis nach Südamerika. Damit repräsentierte er den Kreis Bergstraße und das hiesige Ehrenamt auch auf höchstem sportlichen Niveau weit über die Region hinaus.
Neben all dem bleibt Nic Schober seit vielen Jahren eine tragende Säule des Vereinslebens am Lindenhof. Ob Organisation, Instandhaltung, Veranstaltungsbetrieb oder Unterstützung bei Turnieren und kreisweiten Veranstaltungen: Sein Einsatz reicht weit über das Sichtbare hinaus und ist für viele selbstverständlich geworden, obwohl er alles andere als selbstverständlich ist. Auch im Sportkreis Bergstraße brachte er sich über Jahre im Kreisjugendausschuss ein – als Jugendsprecher, Beisitzer und Delegierter im Kreisjugendring.
Die Ehrung mit der Silbernen Ehrennadel des Kreises Bergstraße würdigt deshalb nicht nur ein außergewöhnlich langes, sondern auch ein besonders vielseitiges und wirkungsstarkes ehrenamtliches Engagement. Nic Schober hat den Reit- und Voltigiersport im Kreis Bergstraße über Jahrzehnte mitgestaltet, junge Menschen gefördert, Strukturen mit aufgebaut und den Vereinssport weit über die Region hinaus vertreten.Verleihung der Silbernen Ehrennadel des Kreises Bergstraße an Ulrike Gliem
Eine besondere Auszeichnung für langjähriges und herausragendes ehrenamtliches Engagement: Ulrike Gliem vom Kanu-Club Lampertheim wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Kreises Bergstraße für Verdienste im Ehrenamt geehrt. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Kreis ihr langjähriges und herausragendes Engagement für die Gemeinschaft sowie ihren unermüdlichen Einsatz in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.
Ulrike Gliem hat sich über viele Jahre hinweg in besonderer Weise für das Gemeinwohl verdient gemacht. Durch ihr ehrenamtliches Wirken, ihre fachliche Kompetenz und ihre große persönliche Hingabe hat sie zahlreiche Projekte initiiert und begleitet, die das soziale und kulturelle Leben im Kreis Bergstraße nachhaltig bereichert haben. Seit vielen Jahren engagiert sie sich mit beeindruckender Kontinuität und großer persönlicher Hingabe im Ehrenamt. Ihr Wirken ist dabei ebenso vielfältig wie wirkungsvoll. Im sportlichen Bereich ist sie eine tragende Säule des Kanu-Clubs Lampertheim. Als Trainerin begleitet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene, vermittelt Freude an Bewegung und stärkt den Gemeinschaftssinn über Generationen hinweg. Besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz für Inklusion. Ulrike Gliem lebt die Überzeugung, dass Sport Menschen verbindet – unabhängig von Alter, Herkunft oder individuellen Voraussetzungen. Mit großem Engagement hat sie inklusive Sportangebote aufgebaut und weiterentwickelt, in denen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung selbstverständlich gemeinsam aktiv sind. Als Sport-Inklusionslotsin des Kreises Bergstraße setzt sie sich darüber hinaus dafür ein, Barrieren abzubauen und Teilhabe aktiv zu gestalten. Auch über den Sport hinaus bringt sie sich ein: Als Mitglied des Behindertenbeirats der Stadt Lampertheim vertritt sie die Interessen von Menschen mit Behinderung und wirkt an der Weiterentwicklung einer inklusiven Stadtgesellschaft mit.
Ihr Engagement ist ein Vorbild – und ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft.Der Sportkreis Bergstraße gratuliert den Geehrten sehr herzlich zu dieser Auszeichnung und bedankt sich für ihre langjährigen, verlässlichen und außerordentlich engagierten Einsätze im Dienste des Sports.
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Deutsche Meisterschaft im Fußballtennis vom 15.-16.5.2026 beim Fürther Verein für Sport und Gesundheit
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Pressemeldung:
Bündnistreffen „Safe Kids“: Kinder und Jugendliche im Sport schützen, stärken und beteiligen
Wie können Sportvereine Kinder und Jugendliche nicht nur schützen, sondern auch stärken und aktiv beteiligen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Bündnistreffens „Safe Kids – Kindeswohl im Sport“, das am 25. April 2026 bei der SG Arheilgen in Darmstadt stattfand. Unter dem Motto „Für euch! Mit euch! Gemeinsam Kinder und Jugendliche stärken“ kamen Engagierte aus Sportvereinen, Sportkreisen und Verbänden zusammen, um sich über Kinderrechte, Kindeswohl und Beteiligung im Sport auszutauschen.
Nach der Begrüßung durch die Sportjugend Hessen führte ein interaktiver Einstieg in das Thema Kinderrechte ein. Dabei wurde deutlich: Kindeswohl im Sport beginnt nicht erst im Verdachts- oder Krisenfall, sondern im Vereinsalltag. Es zeigt sich im Training, bei Freizeiten, in der Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen, in der Haltung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie in der Frage, ob junge Menschen mit ihren Anliegen, Grenzen und Meinungen ernst genommen werden.
Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war der „Markt der Möglichkeiten“. Dort wurden verschiedene Materialien, Methoden und Praxisideen vorgestellt, mit denen Kinderrechte und Kindeswohl in Vereinen sichtbar und besprechbar gemacht werden können. Dazu gehörten unter anderem das Wimmelbild „Kinder- und Jugendrechte im Sport“, Anregungen für Infostände, Mitmachaktionen sowie Materialien, die Kindern und Jugendlichen ihre Rechte im Sport näherbringen. Ziel solcher Ansätze ist es, nicht nur Erwachsene zu sensibilisieren, sondern auch Kinder und Jugendliche selbst zu stärken und mit ihnen über ihre Rechte, Grenzen und Beteiligungsmöglichkeiten ins Gespräch zu kommen.
Am Nachmittag wurden vier Workshops angeboten. Im Workshop „LautStark“ ging es um praktische Methoden, mit denen Kinder und Jugendliche für Themen rund um Kindeswohl im Sport sensibilisiert werden können. Der Workshop „Wem gehört die Zukunft?“ stellte die Perspektiven junger Menschen in den Mittelpunkt und fragte danach, was sie brauchen, um mit ihren Wünschen, Ideen und Anliegen wahr- und ernstgenommen zu werden. Im Workshop „Ansprechbar sein“ wurde erarbeitet, wie Ansprechpersonen im Kindeswohl für Kinder und Jugendliche sichtbar, erreichbar und vertrauenswürdig werden können. Der Workshop „DemokratieWagen! Ein Tank voll Ideen – Beteiligung im Sport neu gedacht“ beschäftigte sich mit der Frage, wie echte Partizipation in Vereinen und Verbänden gelingen kann.
Ein wiederkehrender Gedanke des Tages war, dass Beteiligung mehr bedeutet als eine nachträgliche Rückfrage zu bereits fertigen Ideen. Kinder und Jugendliche brauchen altersgerechte Informationen, transparente Entscheidungswege und echte Möglichkeiten, sich einzubringen. Zugleich wurde deutlich, dass Beteiligung begleitet werden muss: Erwachsene bleiben wichtige Unterstützerinnen und Unterstützer, sollen aber nicht alles vorgeben. Gute Partizipation braucht Ernsthaftigkeit, Begegnung auf Augenhöhe, Transparenz und die Bereitschaft, jungen Menschen eigene Räume für Mitgestaltung zu eröffnen.
Für Sportvereine ergeben sich daraus konkrete Ansatzpunkte. Ansprechpersonen im Bereich Kindeswohl sollten nicht nur benannt, sondern auch bekannt sein. Kinder und Jugendliche sollten wissen, an wen sie sich wenden können. Ebenso wichtig ist es, Beteiligung im Vereinsalltag praktisch erfahrbar zu machen – etwa bei der Gestaltung von Freizeiten, Camps, Jugendangeboten, Vereinsveranstaltungen oder kleineren Projekten innerhalb der Abteilungen. Neben Training und Wettkampf bieten Sportvereine auch Räume, in denen Gemeinschaft, Verantwortung, Fairness, Konfliktfähigkeit und demokratisches Miteinander praktisch erlebt werden können.
Auch für Vereine in der Bergstraße sind die Impulse des Bündnistreffens von Bedeutung. Unter den Teilnehmenden war unter anderem Michael Kärchner, Vizepräsident der TSV Rot-Weiß Auerbach und Mitglied im Vorstand des Sportkreises Bergstraße. Die behandelten Themen knüpfen an aktuelle Fragen der Vereinsentwicklung an: Wie können Kinder und Jugendliche besser beteiligt werden? Wie werden Schutzkonzepte im Alltag lebendig? Und wie gelingt es, Kindeswohl nicht nur als formale Aufgabe, sondern als Teil der Vereinskultur zu verstehen?
Das Bündnis „Safe Kids“ der Sportjugend Hessen setzt sich dafür ein, Schutz, Förderung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen langfristig und flächendeckend im hessischen Sport zu verankern. Es bringt Engagierte aus Vereinen, Sportkreisen und Fachverbänden mit Fachberatungsstellen, Jugendhilfe, Expertinnen und Experten sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren zusammen. Ziel ist es, Sportorganisationen beim Aufbau wirksamer Strukturen im Kindeswohl zu unterstützen, Wissen zu teilen und Präventionsarbeit in den Vereinen praktisch umsetzbar zu machen.
Das Bündnistreffen in Darmstadt zeigte dabei deutlich: Kindeswohl im Sport ist kein isoliertes Einzelthema, sondern berührt viele Bereiche des Vereinslebens – von der Haltung im Training über klare Ansprechwege bis hin zu echter Beteiligung junger Menschen. Für Vereine bietet das Thema damit nicht nur eine fachliche Verpflichtung, sondern auch eine Chance, ihre Strukturen weiterzuentwickeln und Kinder und Jugendliche im Sport nachhaltig zu stärken. (Text und Foto Sportkreis)
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Sportkreis Bergstraße und Politik im Dialog: Jahresaustausch mit den „Freunden des Sports“
Beim jährlichen Herbsttreffen des Sportkreises Bergstraße mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Fachverbänden und Vereinen stand am Dienstagabend der gemeinsame Blick auf die Entwicklungen im regionalen Sport im Mittelpunkt. Im Sitzungsraum der TSV Rot-Weiß Auerbach tauschten sich rund 40 Gäste über aktuelle Herausforderungen, kommende Projekte und die Bedeutung des Ehrenamts aus.
Zu Beginn begrüßten Sportkreis-Vorsitzende Sibylle Becker und Kreistagsvorsitzender Joachim Kunkel die Anwesenden. Beide betonten den hohen Stellenwert des Austauschs zwischen Sport und Politik – gerade in finanziell angespannten Zeiten. Kunkel würdigte zudem das Engagement des Sportkreises, der Veranstaltungen wie den Sportkreis-Tag oder die Gala des Sports erfolgreich ausgerichtet habe.
Anschließend richtete Landrat Christian Engelhardt ein Grußwort an die Teilnehmenden. Er hob hervor, dass der Sportkreis Bergstraße zu den besonders aktiven Organisationen im Landkreis zähle. Trotz knapper Haushaltslagen investiere der Kreis weiterhin in Strukturen, die sportliches Engagement ermöglichen – darunter moderne Schulsporthallen, die den Vereinen kostenfrei zur Verfügung stehen. Bewegung sei ein zentraler Baustein der Gesundheitsprävention, so Engelhardt, der Vereine als „Orte der Freude und Versorgung durch Sport“ bezeichnete.
Ein Schwerpunkt des Abends war die Diskussion um Sportstätten im Kreis. Sibylle Becker wies auf die „Wiesbadener Erklärung“ hin, in der eine stärkere Förderung von Sportstätten gefordert wird. Aus dem Plenum kam zudem der Hinweis, dass nicht allein fehlende Hallen, sondern auch ein Mangel an Übungsleitenden die Vereinsarbeit erschwere. Die politischen Vertreter thematisierten die Bedeutung verlässlicher Förderprogramme, während Fachverbände auf Herausforderungen im Schul- und Vereinssport aufmerksam machten.
Fachlich im Mittelpunkt stand zudem der Vortrag von Gabi Bied und Evi Lindner aus dem Geschäftsbereich „Sport und Gesundheit“ des Landessportbundes Hessen. Sie stellten den Alltags-Fitness-Test (AFT) vor – ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das vor allem Menschen ab etwa 60 Jahren eine Einschätzung ihrer alltagsrelevanten körperlichen Leistungsfähigkeit ermöglicht. Mit einfachen Übungen werden Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Geschicklichkeit überprüft und mit alters- und geschlechtsspezifischen Vergleichswerten abgeglichen.
Die Referentinnen verdeutlichten, dass altersbedingte Leistungseinbußen durch regelmäßiges Training positiv beeinflusst werden können und der AFT dafür eine gut verständliche Orientierung bietet. Zudem wurde aufgezeigt, wie Vereine den Test mit überschaubarem Aufwand anbieten und daraus entsprechende Gesundheits- und Bewegungsprogramme entwickeln können.
Darüber hinaus informierte der Sportkreis über anstehende Termine im Jahr 2026 – darunter Sportveranstaltungen, Fachtage, Regatten, Turnfeste, Sitzungen sowie die große Seniorenmesse mit AFT-Angebot. Auch für 2027 und 2028 wurden bereits übergeordnete Verbandstermine angekündigt.
In einer offenen Gesprächsrunde kamen die sportpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Parteien zu Wort. Sie betonten die Bedeutung der Vereinsförderung, der Übungsleiterqualifikation und einer zeitgemäßen Sportstättenplanung über kommunale Grenzen hinweg. Vertreterinnen und Vertreter der Fachverbände berichteten zudem aus ihren Bereichen und gaben Ausblicke auf Aktivitäten und Wettbewerbe des kommenden Jahres.
Zum Abschluss dankten Sibylle Becker und Joachim Kunkel allen Teilnehmenden für ihr Engagement. Der Austausch zeige, wie vielfältig der Sportkreis Bergstraße aufgestellt sei und wie wichtig ein kontinuierlicher Dialog für die Weiterentwicklung der Sportlandschaft in der Region bleibt.
(MK)





















