Netzwerktreffen Kommunikation des Landessportbundes Hessen

Sportkreis Bergstraße beim Netzwerktreffen Kommunikation des Landessportbundes Hessen

Wie erreichen Informationen aus dem organisierten Sport die Vereine? Welche Rolle spielen Online-Portale, Magazine und soziale Medien? Und wie können Sportkreise, Verbände und der Landessportbund Hessen künftig noch besser miteinander kommunizieren? Um diese Fragen ging es beim Netzwerktreffen Kommunikation des Landessportbundes Hessen am 6. Juni bei HIT RADIO FFH in Bad Vilbel.
Für den Sportkreis Bergstraße nahm Michael Kärchner, Ressortleiter Umwelt und Sportinfrastruktur, an der Veranstaltung teil. Das Treffen brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Sportkreisen und Verbänden zusammen. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Uwe Steuber, Vizepräsident Kommunikation und Marketing des Landessportbundes Hessen.
Zu Beginn gab Isabell Boger, Geschäftsbereichsleiterin Kommunikation und Marketing beim LSBH, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen. Themen waren unter anderem das Corporate Design des Landessportbundes, die digitale Weiterentwicklung der „Sport in Hessen“, die Bedeutung sozialer Medien sowie Ergebnisse einer Umfrage zur Kommunikationsarbeit in Verbänden und Sportkreisen.
In den anschließenden Arbeitsgruppen wurde konkret diskutiert. Dabei ging es unter anderem um das LSBH-Online-Portal, die digitale Berichtsausgabe und die Magazin-Ausgabe. Im Mittelpunkt standen praktische Fragen: Wer sind die Zielgruppen? Welche Inhalte sind für Vereine wirklich relevant? Wie bleibt ein Portal aktuell? Und wie können Vereine dazu motiviert werden, eigene Beiträge und Informationen einzustellen?
Auch die Kommunikation zwischen Landessportbund, Fachverbänden und Sportkreisen war ein wichtiges Thema. Viele Herausforderungen ähneln sich: Informationen müssen zuverlässig weitergegeben, verständlich aufbereitet und über die passenden Kanäle verbreitet werden. Gleichzeitig arbeiten viele Vereine und Sportorganisationen überwiegend ehrenamtlich. Kommunikation muss deshalb nicht nur gut gedacht, sondern auch im Alltag leistbar sein.
Einen Einblick in die Medienpraxis gab Sonja Pahl, Sportchefin bei HIT RADIO FFH. In ihrem Vortrag stellte sie die Arbeit einer modernen, multimedialen Hörfunkredaktion vor. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung durch den Sender. Dabei konnten die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen von HIT RADIO FFH werfen.
Für den Sportkreis Bergstraße bot das Netzwerktreffen zahlreiche Anregungen für die eigene Kommunikationsarbeit. Deutlich wurde, dass gute Sportkommunikation nicht bei der klassischen Pressemitteilung endet. Sie reicht von der Homepage über Social Media bis zur persönlichen Weitergabe von Informationen an Vereine und Engagierte.
Der Austausch in Bad Vilbel zeigte zugleich: Sportkreise und Verbände stehen vor ähnlichen Aufgaben. Umso wichtiger sind gemeinsame Formate, in denen Erfahrungen geteilt, Fragen offen angesprochen und praktische Lösungen entwickelt werden können. (mk)