Der KSC Bensheim feierte sein 25-jähriges Jubiläum

Vorsitzender Reginald Schulze (Mitte) feierte im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums auch seinen 70. Geburtstag. Zusammen mit der Ortsvorsteherin aus Bensheim West Ingrid Schich-Kiefer gratulierte die stellvertretende Sportkreisvorsitzende Sibylle Becker (2. v.l.) zu beiden Anlässen.

KSC 25 Jahre
Foto: Sportkreis


 


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Günter Bausewein (3. v.r.) überreichte Bewilligungsbescheide an 8 Sportvereine (Foto: Sportkreis)

Vereinsförderung:
28.277,77 Zuschüsse für Sportvereine beim Sportkreis Bergstraße e.V.

Aus dem Vereinsförderungsfonds bewilligte der Landessportbund Hessen e.V. die Sportförderanträge des IV. Quartals 2023. Sportkreis-Vorsitzender Günter Bausewein durfte Vertretern der 8 begünstigten Vereine die freudige Nachricht über den „Geldsegen“ zur Förderung von Baumaßnahmen und Anschaffung von Sportgeräten überbringen.
13.000€ Zuschuss erhielt der Turnverein 1897 Einhausen für den Bau eines/r Lagerraumes/halle, für Sanierungsarbeiten im Sanitärbereich, an Gebäuden und Beleuchtung freuten sich der Wassersportverein Lampertheim 1929 über 3.000€, der Schützenverein 1958 Lautertal-Reichenbach über 2.563€ und der Ski-Club Viernheim über 2.638,98€ Bezuschussung. Die Anschaffung von langlebigen Sportgeräten unterstützte der Landesportbund Hessen mit 1.269€ für die Segelfluggruppe Bensheim zur Anschaffung einer Winde, mit 1.465,70€ für die Turngemeinde Biblis als Zuschuss zu einer Airtrackmatte, mit 2.879,90€ für die Spielvereinigung Fürth für den Kauf von Toren und mit 461,19€ die Sportgemeinde Hüttenfeld, die diesen Betrag zur Anschaffung von Tischtennis-Tisch-Umrandungen und Geräten für die Sportschützen verwendet.
Informationen über Fördermöglichkeiten erhalten Vereine, die Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. sind, beim Sportkreis Bergstraße e.V. www.sportkreis-bergstrasse.de

 

Thementag 2023  Premiere geglückt – Thementag
„Geballtes Vereinswissen an einem Tag“ großer Erfolg

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Erstmalig veranstaltete der Sportkreis Bergstraße e.V. am Samstag, den 21.10.2023 einen Thementag diesen Formats - großartig, dass die Veranstaltung mit einer Teilnehmerzahl von etwa 150 Vereinsvertretern auf gute Resonanz bei den Bergsträßer Sportvereinen stoß. Pünktlich um 9:30 Uhr wurde der Thementag mit der Begrüßung durch den Sportkreis-Vorsitzenden Günter Bausewein eröffnet. Unter den Gästen, die neben Bausewein Grüße an die Teilnehmenden richteten, befanden sich u.a. der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister, der Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf, die frischgebackene Landtagsabgeordnete Dr. Josefine Koebe und die Geschäftsführerin der Sportregion Rhein-Neckar Andrea Michels. Vom gastgebenden Verein TSV Rot-Weiß 1881 Auerbach e.V. begrüßte Vorsitzender Dr. Joachim Vogt und wünschte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abschließend mit einem Augenzwinkern „viel Spaß beim Verlaufen auf der weitläufigen Anlage“. Die TSV 1881 Rot-Weiß Auerbach e.V. bot beste Bedingungen für die Veranstaltung, die sich über die gesamte Anlage des größten Sportvereins an der Bergstraße verteilte. Das Vereinsgelände erwies sich erneut als hervorragender Veranstaltungsort für sportliche Großveranstaltungen und war mitentscheidend für den Erfolg des Thementages. Nicht zuletzt die Tatsache, dass die Abteilungen Behindertensport und Cheerleading der TSV Rot-Weiß Auerbach für ein vielfältiges Angebot in der Cafeteria gesorgt haben, war eine nette Geste, um die Teilnehmer und Gäste zu unterstützen und zu deren Wohlbefinden beizutragen. Die Ankündigung hochkarätiger Referenten, die in ihren Beiträgen nahezu alle Belange des Vereinswesens abdeckten, deutete bereits im Vorfeld auf eine wertvolle Erfahrung für die Teilnehmer und eine innovative Veranstaltungsform, die eine Vielzahl von Vorträgen parallel anbot, hin. Diese Methode ermöglichte es den Vertretern von Sportvereinen unter einer Vielzahl von Vorträgen Themen auszuwählen, die für ihre speziellen Anforderungen und Interessen am relevantesten waren und in kurzer Zeit ein breites Wissensspektrum zu erlangen. Der Thementag bot nicht nur die Möglichkeit, sich in vereinsrelevanten Fragen fort zu bilden, sondern auch das Wissen und Erfahrungen im Vereinswesen mit anderen Vereinsvertretern zu teilen, Netzwerke zu erweitern und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Vereinen zu fördern - der Austausch unter den Teilnehmern und die Möglichkeit zur Vernetzung sind oft genauso wertvoll wie die reinen Lerninhalte. Dies kann zu langfristigen Kooperationen und Synergien zwischen den Vereinen führen und zur Stärkung des gesamten Sports in der Region beitragen. Die Tatsache, dass die Teilnahme kostenlos war und die Kosten vom Sportkreis Bergstraße übernommen wurden, zeigt ein starkes Engagement des Sportkreises für die Unterstützung und Förderung der Vereine in der Region. Der Sportkreisvorsitzende Günter Bausewein und sein Team haben diese Initiative organisiert, um das Vereinswesen zu stärken und Hilfestellung zu leisten, um die Qualität der Arbeit in den Vereinen zu verbessern - eine positive Entwicklung, die hoffentlich in Zukunft weitergeführt werden kann. Der Sportkreis Bergstraße e.V. mit seiner Geschäftsstellenleitung Katja Zeth-Seidel als Organisator der Veranstaltung steht zu nahezu allen genannten Themen zu den Geschäftszeiten für Anfragen und zur Beratung zur Verfügung. Das vielfältige Spektrum um den Vereinsalltag umfasste folgende Themen:
Fördermöglichkeiten: Die Informationen über Fördermöglichkeiten sind für Vereine von großer Bedeutung, da sie dabei helfen, finanzielle Unterstützung von unterschiedlichen Organisationen für verschiedene Projekte und Aktivitäten zu erhalten. Sebastian Berger vom Referat Sportstättenförderung des Hessischen Innenministeriums informierte – per Videovortrag – über die Fördermöglichkeiten beim Land Hessen. Steffen Kipper vom Landessportbund Hessen erläuterte den Förderbereich innerhalb des lsb h und der Kreis Bergstraße wurde durch Steffen Maurer von der Abteilung Bürger- und Vereinswesen vertreten. Seine Kollegin Barbara Meyer ergänzte den Beitrag um „Quo vadis Ehrenamt“ und betonte in ihrem Vortrag die essentielle Wichtigkeit des Ehrenamtes.
Zukunftsfähigkeit/Sportvereinsentwicklung: Florian Riegler von der Interessengemeinschaft Sport in Heddesheim stellte ein „Best-practice-Beispiel“ für die Entwicklung von Sportvereinen im kommunalen Verbund vor. Die Betonung der Bedeutung, sich für die Zukunft fit zu machen, ist entscheidend, da sich die Anforderungen und Herausforderungen für Sportvereine im Laufe der Zeit ändern.
Versicherungen: In einem Verein ist es wichtig, die richtige Versicherung abzuschließen, um sich vor eventuellen Haftungsansprüchen u.a. bei Unfällen zu schützen. Ursula Schülzgen von der ARAG Sportversicherung in Frankfurt bot Einblicke in die verschiedenen Arten von Versicherungen, die für Sportvereine relevant sind, um die Wahl der richtigen Versicherungsdeckung und den Schutz des Vereins, der Vereinsvorstände und seiner Mitglieder sicherzustellen.
Öko-Check Beratung: Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind wichtige Themen in der heutigen Zeit. Die Beratung in Sachen Öko-Check kann dazu beitragen, wie Vereine umweltfreundlicher handeln können und dabei noch Kosten einsparen können. Jens Prüller vom Landessportbund Hessen, der mit seinem Team Vereine auch vor Ort intensiv berät, referierte über dieses Thema.
Kindeswohl: Der Schutz und das Wohl von Kindern in Vereinen sind von größter Bedeutung. Die Sensibilisierung für Kindeswohlthemen und die Implementierung von entsprechenden Schutzmaßnahmen – gerade im Sport - sind entscheidend. Joelle Hilbert von der Sportjugend Hessen sprach in ihrer Informationsveranstaltung u.a. die Kindeswohl-Mindeststandards an.
Archivarbeit: Klingt zunächst trocken - die Verwaltung und Pflege von Vereinsarchiven ist dennoch oft unterschätzt. Effektive Archivarbeit ist jedoch entscheidend, um die Geschichte und Aufzeichnungen des Vereins zu bewahren. Sportkreis-Ehrenvositzender Horst Knop und die Leiterin des Stadtarchivs der Stadt Bensheim Claudia Sosniak referierten zu diesem Thema.
Praxisteile in einer Veranstaltung ermöglichen den Teilnehmern oft, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Dies kann praktische Übungen oder Workshops einschließen, um das Verständnis und die Anwendung der besprochenen Themen zu vertiefen. Aus dem Bereich Deutsches Sportabzeichen bot die Referentin Sportabzeichen vom Landessportbund Hessen Christina Haack erste Einblicke in eine neue Datenbank und hatte praktische Beispiele für neue Übungen beim Deutschen Sportabzeichen im Gepäck. Der Speziallehrgang Radfahren für Prüferinnen und Prüfer des Deutschen Sportabzeichens führte neben theoretischen Inhalten die Teilnehmer aktiv auf die „Radstrecke“. Sebastian Reese, Referent für Sportabzeichen beim lsb h, erläuterte den Prüfungsstoff und die Voraussetzungen und Richtlinien bei der Abnahme des „Fahrradsprints“. Last but not least konnten zahlreiche Teilnehmer*innen den Ausführungen und Anleitungen von Waltraud Megerle, Referentin des Hessischen Turnverbands, im Beitrag „Fit und Mobil im Alter“ folgen und wertvolle Anregungen für den eigenen Trainingsbetrieb gewinnen. Einige der Vorträge, wie dieser, waren zur Anerkennung von Lerneinheiten für die Verlängerung von Lizenzen anerkannt.
Alle Themen der Veranstaltung „Geballtes Vereinswissen an einem Tag“ sind eng mit dem Management und den Aktivitäten von Sportvereinen verknüpft. Die Veranstaltung des Sportkreises Bergstraße sollte dazu dienen, Wissen und Fachkenntnisse in diesen Bereichen zu vermitteln, um die Qualität der Vereinsarbeit in der Region zu fördern und die Vereine für die Zukunft zu stärken. Beeindruckend, dass die Veranstaltung des Sportkreises Bergstraße so viele renommierte Kooperationspartner hatte - die Zusammenarbeit mit solchen Organisationen und Institutionen und die Beteiligung hochkarätiger Referenten sorgte für eine hohe Qualität der Veranstaltung und bot den Teilnehmern wertvolle Einblicke und die Erweiterung ihrer Fachkenntnisse.

Der Sportkreis Bergstraße e.V. bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Referentinnen und Referenten, Helferinnen und Helfern, der TSV Rot-Weiß 1881 Auerbach e.V.  und seinen Kooperationspartnern Landessportbund Hessen e.V., Sportjugend Hessen, Hessisches Innenministerium, Kreis Bergstraße, Polizeidirektion Bergstraße, Stadtarchiv der Stadt Bensheim, Interessengemeinschaft Sport in Heddesheim, Hessischer Turnverband.
Text:Katja Zeth-Seidel                                                        Fotos: Sportkreis Bergstraße e.V.

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Thementag 2023

Thementag am 21.10.2023
"Geballtes Vereinswissen an einem Tag"

Der Sportkreis Bergstraße e.V. veranstaltet einen Thementag in Kooperation mit:
Landessportbund Hessen e.V. - Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen e.V. - Kreis Bergstraße - Hessisches Ministerium des Innern und für Sport (HMDIS) - Kripo Südhessen - Bildungsakademie lsb h – Interessengemeinschaft Sport Heddesheim e.V. (IGSH).
Das Angebot richtet sich an Vereinsvertreter*innen, Vertreter*innen der Sportverbände, Trainer*innen und Übungsleiter*innen sowie an Allgemein Interessierte.

Die angebotenen Themenschwerpunkte sind nicht einem zentralen Thema zu- bzw. untergeordnet, sondern unterbreiten ein vielfältiges und umfassendes Angebot rund um den Vereinsalltag. Der Thementag greift aktuell gesellschaftliche Entwicklungen auf und hebt die Bedeutung des ganzen Vereinsgeschehens hervor.
In zahlreichen, qualitativ hochwertigen Vorträgen und Praxisteilen, die jeweils zweimal angeboten werden, kann sich jede/r Teilnehmer/in in verschiedenen Themenbereichen informieren.
Nähere Informationen: Ausschreibung Thementag 21.10.2023
Anmeldung: Anmeldeformular Thementag


 

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„Von Bürstadt lernen heißt siegen lernen“

Bürstadt. Das Band ist getrennt, die Zielgerade eines achtjährigen Marathonlaufs gemeistert: vor mehr als 200 geladenen Gästen, unter ihnen der hessische Ministerpräsident Boris Rhein, dessen Vorgänger Volker Bouffier und kein Geringerer als Mäzen Dietmar Hopp, hat Bürgermeisterin Barbara Schader den Bildungs- und Sportcampus (BSC) eröffnet. Das sowohl Bürstädter als auch hessische Leuchtturmprojekt mit enormer Strahlkraft, das mit bereits zwei Architekturpreisen versehen worden ist, kann von jedermann genutzt werden. Auf dem 68000 Quadratmeter umgestalteten Areal befinden sich das komplett aus Holz errichtete Bildungszentrum, im Außenbereich die Kletterwand, ein Ninja-Parcours, Outdoor-Fitnesspark, die mit verschiedenen Untergründen angelegte Laufstrecke und die hessenweit erste Freilufthalle. Der Campus, gleichermaßen eine Stätte der Begegnung, Bildung und Bewegung, soll und wird förmlich generationsübergreifend zur Bewegung verführen. Bildung und Sport werden auf dem BSC als Einheit verstanden. Den Anstoß für das allen offen zugänglichen 22-Millionen-Euro-Projekt, von denen immerhin 18 Millionen Euro über Fördergelder akquiriert wurden, entstand bei der Fertigstellung der Alla-Hopp-Anlage am Bürgerhaus. „Groß denken“ lautete von Beginn an die Maxime von Barbara Schader, die für alle erkennbar das Projekt mit Herzblut, unglaublicher Energie, Enthusiasmus und ebenso viel Leidenschaft vorantrieb. Die Nachhaltigkeit des Energiekonzeptes und Klimaneutralität fallen ebenso ins Auge. Sieben Vereine finden auf dem BSC ein neues Zuhause, in die Planung waren auch die hiesige Erich-Kästner-Schule und Schillerschule mit eingebunden. Erst unlängst erfolgte der Spatenstich für den Bewegungskindergarten. Die Einweihung wurde perfekt und ebenso außergewöhnlich inszeniert, mit ein Verdienst der Moderatorin Yvonne Hotz, der aus Bürstadt stammenden Schauspielerin und Kabarettistin. „Ohne die Dietmar-Hopp-Stiftung würden wir hier nicht stehen“ würdigte Barbara Schader diese enorme Unterstützung, für Dietmar Hopp gab es einen Sonderapplaus. Die Bürstädter Verwaltungschefin würdigte ebenso den Anstoß durch Alla-Hopp und insbesondere den Planer und Freigeist Dirk Schelhorn, „das größte Geschenk, ihn als Planer zu gewinnen“. „Mein Herz ist voller Freude“ so die überglückliche und dankbare Bürgermeisterin. „Dieser Bildungs- und Sportcampus ist die Zukunft, wirkt über Bürstadt hinaus“ bezeichnete Boris Rhein den BSC als hessisches Leuchtturmprojekt, als Erlebnis und Vorbild für künftige Vorhaben. „Was wir erleben ist eine fast perfekte Stadt“ so Landrat Christian Engelhardt. Die Mitwirkung der Dietmar-Hopp-Stiftung mit immerhin 2,2 Millionen Euro, Ausgangspunkt dieses wegweisenden Projektes, bekräftigte deren Leiterin Heike Bauer. Die Würdigung dieses einzigartigen Projektes war enorm. „Von Bürstadt lernen heißt siegen lernen“ brachte Andreas Klages, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Hessen, seine Begeisterung für dieses einzigartige und außergewöhnliche Projekt auf den Punkt. Selbst eine eigene Campus-Hymne erklang beim Durchschneiden des Bandes. Während das Eröffnungswochenende auf dem sonnenüberfluteten Campusgelände ganz im Zeichen sportlicher Aktivitäten stand, kamen die weiteren Säulen des Konzeptes in der darauffolgenden Themenwoche zum Tragen.   (Frank Herbert, Magistrat der Stadt Bürstadt, Presse und Öffentlichkeitsarbeit)
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"Sterne des Sports" strahlen beim Sportkreis Bergstraße

„Sterne des Sports“ strahlen beim Sportkreis Bergstraße Der Sportkreis Bergstraße e.V. zeigte sich mehr als erfreut über das Abschneiden der Bergsträßer Vereine beim diesjährigen Wettbewerb der „Sterne des Sports“ in Bronze - einmal mehr wurde die Vielfalt der Bergsträßer Sportlandschaft deutlich. Der Wettbewerb - ausgeschrieben von den Volksbanken/Raiffeisenbanken und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) - zählt zu den wichtigsten im Bereich gesellschaftliches Engagement im Breitensport. Ausgezeichnet werden hier Vereine, die sich in besonderer Weise beispielsweise auf den Gebieten Inklusion und Gleichstellung, Jugendarbeit und Gesundheit gesellschaftlich oder sozial engagieren. Im Geschäftsbereich der Volksbank Darmstadt-Südhessen belegten gleich 2 Vereine im Kreis den zweiten Platz des Wettbewerbs 2023 und wurden mit einem Geldpreis von jeweils 1.500€ für ihr Engagement belohnt: Der Kanuclub Lampertheim überzeugt mit seinem Projekt „Bewegung grenzenlos“, einer Nachhaltigkeitsinitiative, der sich der Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V. verschrieben hat. Verantwortung für Kinder und gleichermaßen die Natur übernehmen, Menschen mit ihren persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten annehmen und fördern, Teamgeist, Erfolg, Wertschätzung, Respekt und Anerkennung erfahren, Ideen und Engagement einbringen. Der Kanu-Club versteht sich bewusst als inklusiv tätiger Verein. Eine intakte Natur, Vermeidung von Abfall, Reduzierung des Energieverbrauchs und Schonung von Ressourcen ist für alle im Verein Anspruch und Ansporn zugleich. Ein vertrauensvoller Umgang mit anvertrauten Mitteln und ein soziales, ökologisches und ökonomisches Wirtschaften versteht sich von selbst. Der Kanuclub erhielt für sein Schaffen weiterhin einen mit 500€ dotierten Sonderpreis für sein Inklusionsprojekt mit behinderten Kindern. Der KSC Bensheim wurde schon vielfältig ausgezeichnet und war sogar 2019 als Sieger des silbernen Sternes auf Länderebene beim Landesfinale in Wiesbaden anschließend beim Bundesfinale in Berlin dabei. Das Projekt „Therapeutisches Boxen von Frauen für Frauen“ machte schon mehrfach Furore. Der KSC entwickelte mit Unterstützung einer Psychologin ein spezielles Trainingskonzept für Frauen mit psychischen Auffälligkeiten wie Depressionen, Angststörungen, Phobien, posttraumatischer Belastungsstörung oder Burnout. Das Konzept ist hervorragend geeignet, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu fördern. „Frauen sollen so in einem sicheren Rahmen unterstützt werden, aus eigener Kraft wieder ihre innere Mitte finden zu können“, so der Verein. Der Sportkreis Bergstraße hat allen Grund, stolz auf diese Leistungen zu sein, und gratuliert den beiden Vereinen zu ihrem verdienten Erfolg. Solche Projekte tragen dazu bei, die Bedeutung des Sports in der Gemeinschaft hervorzuheben und die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern. Weiter so und viel Erfolg für zukünftige Initiativen!
(Text: K.Zeth-Seidel, Foto: Sportkreis)


 

Trikottag 2023

Kreis Bergstrasse (Steffen Maurer, Abteilung Bürgerservice, Vereine und Kultur) zusammen mit dem Sportkreis Bergstraße (Vorsitzender Günter Bausewein) beteiligen sich mit Begeisterung am heutigen Trikottag.
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Foto: Kreis Bergstraße

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Julia Ess vom Vorstand der Sportjugend Hessen und Werner Hartel von der Sportkreisjugend Bergstrasse haben im Rahmen der Weihnachtsfeier des Radfahrer Vereins RV Biblis 1923 e.V. den Ehrenbrief des Sportkreises Bergstrasse e.V. übergeben an Florian Hofmann (Foto: Carolin Hartel)

Knochenmarkspende rettet Leben - eine (verspätete) tolle Weihnachtsgeschichte

Mit einem kleinen Video zur Ehrenbriefübergabe des Sportkreises Bergstraße e.V. hat sich die Familie Zinner beim Bibliser Florian Hofmann bedankt. Der 25-Jährige hat durch seine Knochenmarkspende der heute fünfjährigen Franziska Zinner das Leben gerettet. Doch vor dieser Ehrung ist schon viel geschehen. Die Geschichte fing vor über zwei Jahren an.
Mitte Mai 2020 traf ein Brief der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) bei ihm ein, dass er als möglicher Spender in Frage kommt. Hofmann hatte sich noch zu seiner Berufsschulzeit bei einer DKMS-Aktion für eine Spende registrieren lassen. „Das war für mich eine Selbstverständlichkeit, wie ein Organspendeausweis auch. Und Nachteile gibt es ebenfalls keine“, so nannte Hofmann seine Gründe. Die Untersuchungen verliefen gut, es wurde Blut für weitergehende Untersuchungen benötigt und es war für ihn keine Frage, dieser Bitte zu entsprechen. Er war tatsächlich als Spender geeignet und die eigentliche Knochenmarkentnahme aus dem Beckenkamm fand in Köln unter Vollnarkose statt.
Nach der Entnahme hat er drei Dinge über den Empfänger erfahren: Es ist ein Mädchen, zwischen drei und sechs Jahre alt und sie lebt in Deutschland. Direkt danach hat ein Briefwechsel zwischen Florian und der Familie des Mädchens angefangen. Es stand von vornherein fest, dass sie ihn kennenlernen wollten, wenn die Zwei-Jahres-Sperrfrist vorbei ist. Die DKMS spielte in dieser Zeit den Postboten. „Wenn man hört, dass man für ein kleines Mädchen gespendet, ist das schon berührend“, gestand Florian, der damals 22 Jahre alt war.
Als die Anonymität aufgehoben wurde, haben sich der junge Mann und die Familie Zinner samt Franzi zuerst übers Handy gesprochen. Bei einem ausführlichen Videochat haben sie sich das erste Mal gesehen. Für das reale Treffen über ein Wochenende Anfang September 2022 hat Florian die Zinners zu sich eingeladen und für Franzi was ganz Besonders vorbereitet. Nach dem Grillen ging es in die Riedhalle, wo Freund und Vereinskollege Werner Hartel, der auch der Jugendwart der Sportjugend Bergstrasse ist, einiges von der Sportjugend Bergstrasse - drei Hüpfburgen und jede Menge Spielsachen - vorbereitet hatte.
Florian ist beim Radfahrer Verein Biblis 1923 e.V. in der Abteilung Kunstrad aktiv und hat nicht nur einige Figuren vorgeführt, sondern kurzerhand Franzi mit hinten draufgepackt. Sie durfte mit ihm einige Runden drehen, entpuppte sich als Naturtalent in Sachen Kunstrad. „Franzi hat es sehr viel Spaß gemacht. Sie ist enorm sportlich und sie hatte die gesamte Halle für sich“, merkte Hofmann an. Die meiste Zeit während und nach dem Blutkrebs hatten Vorsichtmaßnahmen ihr junges Leben bestimmt und deshalb hat sie sich nicht frei bewegen dürfen. Am folgenden Tag war Florian mit den Zinners im Tiergarten Worms. Auch hier war es das erste Mal nach überstandener Leukämie, dass sie die Tiere im Streichelzoo anfassen konnte. Das hat sie ebenfalls sehr genossen.
„Florian und Franzi haben sich sofort verstanden. Unsere Tochter sieht ihn als großen Bruder“, berichtete Mama Sabrina Zinner. Hofmann hat inzwischen im September 2022 den ersten Gegenbesuch absolviert. Die Zinners wohnen rund 300 Kilometer entfernt im bayrischen Kreis Günzburg, nahe dem Lego Land. „Ich habe dort vor allem Franzis große Familie kennengelernt und unter anderem eine private Schlossführung bekommen“, erzählte er. Natürlich war er auch mit den Zinners im Legoland und bekam ein echt bayrisches Weißwurstfrühstück vorgesetzt. Auch mit Franzis Großvater versteht er sich gut. Er arbeitet sehr viel mit Metall und schenkte Florian dekorative Gitter, die jetzt in Biblis im Garten stehen.
Florian hat für Franzi eine Stofftierversion von den Dinosauriern besorgt, die sie so gern mag, und einen Experimentierkasten für die Naturwissenschaften für die dunklen Monate in Herbst und Winter. Er selbst studiert an der TU Darmstadt Materialwissenschaften und will Franzis Neugier für Forschungen in diesem Gebiet wecken. Für ihn war der Ehrenbrief eine Überraschung. „Ich habe gar nicht mit sowas gerechnet. Aber es war mir eine Ehre, ihn anzunehmen. Besonders, wenn das wieder Aufmerksamkeit für Leukämie und die Knochenmarkspenderdatei erregt. Wenn nur ein weiteres Kind wie Franziska davon profitieren kann, ist das eine gute Sache“, meinte er.
Werner Hartel von der Sportjugend Bergstrasse und Julia Ess von der Sportjugend Hessen sind der Meinung, das war eine besondere Weihnachtgeschichte und das macht das Ehrenamt so besonders, solchen Menschen wie Florian Danke zu sagen. Er ist ein Held der Herzen und jeder, der es von uns erzählt bekommt (und das ist fast jeder) ist im Herzen gerührt. Da bekommt DKMS zwei schöne Gesichter zum Greifen nah.
Die Freundschaft zwischen dem jungen Bibliser und der Familie Zinner wird fortgesetzt. Derzeit schreiben sie sich oft übers Handy und weitere Besuche sind in Planung. „Wir sind Florian sehr dankbar, dass er sich für jemand hat operieren lassen, den er gar nicht kannte. Ohne ihn wären wir wahrscheinlich jetzt nicht mehr zu dritt. Er ist für uns ein besonderer Mensch und unser persönlicher Held“, schloss Mama Sabrina.
Text: Werner Hartel, Vorsitzender Sportkreisjugend Bergstraße

 DKMS

Günter Bausewein 2021Bild: M.Schilling

Günter Bausewein wird 75 Jahre jung -
seit 55 Jahren im Ehrenamt unterwegs

Wenn Günter Bausewein, der Vorsitzende des Sportkreises Bergstraße, am 12. Mai seinen 75. Geburtstag feiert, kann und darf er mit Recht auf ein erfülltes Leben im Ehrenamt Rückschau halten. Von außen betrachtet kann man seinen Weg durchaus als die klassische Form des Ehrenamtes im Sport definieren. Erste Station war die von ihm 1968 in seinem Heimatort Laudenbach initiierte Gründung des Skiclubs, den er von 1972 bis 1975 als 1.Vorsitzender führte und dem er danach für ein weiteres Jahr als 2. Vorsitzender zur Verfügung stand.
Das Jahr 1973 war in besonderer Weise richtungsweisend für sein gesamtes weiteres Leben, denn am 28. Juli heiratete er in Fürth seine Margarete. Wegbestimmend für seine Orientierung im Sport war der Erwerb der Trainerlizenz B im Fußball im gleichen Jahr, mit der er bis 1980 als Trainer im Jugendbereich im Einsatz war. Als Jugendtrainer zog er 1978 in den Jugendausschuss des Fußballkreises Bergstraße ein.
In diesem Gremium übte Günter Bausewein ab 1983 für zehn Jahre das Amt des stellvertretenden Kreisjugendwartes aus. 1993 stieg er im Hessischen Fußballverband als Stellvertretender Bezirksjugendwart in die nächste Ebene auf und war dort als Klassenleiter der B- und A-Jugend bis 2000 tätig. Zurück zum Fußballkreis Bergstraße übernahm er von 2000 bis 2008 das Amt des Stellvertretenden Kreisfußball-Wartes.
Zum Sportkreis Bergstraße führte ihn sein Weg 1982, wo er zunächst als Stellvertretender Kreisjugendwart bis 1985 fungierte, danach übte er bis 1994 für drei Wahlperioden das Amt des Kreisjugendwartes aus. Ab 1994 blieb er dem Sportkreis als Sachbearbeiter für die Fahrtkosten Zuschüsse des Kreises weiterhin verbunden, um dann 2006 im Vorstand die Funktionen Sportwart und Schriftführer zu übernehmen. 2009 beerbte er beim Sportkreistag in Zwingenberg Horst Knop als Sportkreisvorsitzender.
Damit war ein Aufstieg in weitere Ehrenämter verbunden. Auf Kreisebene sind hier seine Mitgliedschaft in der Kreiskommission zur Förderung des Sportstättenbaus und der Vereinsarbeit und dem im halbjährlichen Wechsel mit dem Kreistagsvorsitzenden ausgeübten Vorsitz im Kreisgremium „Freunde des Sports“ zu nennen. Überregional sind die Mitgliedschaft im Hauptausschuss des Landessportbundes und im Beirat der Sportkreise oder ab 2015 im Vorstand der Sportregion Rhein-Neckar e.V. hervorzuheben.
Bei Großveranstaltungen wie dem Deutschen Turnfest 2013 in der Metropolregion und dem Hessentag 2014 in Bensheim hat er sich Seite an Seite mit Horst Knop und dem unvergessenen Jürgen Weihrauch sehr aktiv eingebracht und in der Zeit der Corona-Pandemie mit der von ihm auf den Weg gebrachten Sportkreis-APP wertvolle Pionierarbeit zum Wohle der Vereine geleistet. Beim Thema Inklusion ist er als Mitglied von Netzwerken über Landesgrenzen hinweg aktiv und hat mit den von ihm seit 2010 zu verantwortenden Lehrgängen wie Vereine im Internet, Datenschutz, Mitarbeitergewinnung oder Vereinsrecht dem Sportkreis zu beachtlichem Ansehen verholfen.
Seine sprichwörtliche Bodenständigkeit wird von zwei Leidenschaften geprägt. Das sind zum einen das Skifahren und in Verbindung damit der TV Fürth. 1981 war er Mitbegründer und Abteilungsvorstand Ski im TV und in Folge davon als Fahrtenleiter und ausgebildeter Skilehrer für die Organisation unzähliger Freizeiten verantwortlich. Dort hat er vielen Kindern und Jugendlichen das Skifahren vermittelt und darüber hinaus Schulskikurse bis heute als Übungsleiter begleitet. Die Qualifikation hierfür hatte er 1990 mit der Trainer B-Lizenz beim Hessischen Ski-Verband erworben, für den er bis heute als Ausbilder und Skitourenführer tätig ist. Im TV Fürth war er außerdem von 2001 bis 2008 Vorsitzender des Sportausschusses und gehört seit 2009 dem Gesamtvorstand an. Basis nah ist seit 2008 sein Wirken als Übungsleiter im Bereich „Sport und Gesundheit“ des TV Fürth.
Ehre wem Ehre gebührt. Neben Ehrungen des Sportkreises und des Hessischen Fußball-Verbandes durfte Günter Bausewein auf Kreisebene 2006 die Silberne Ehrennadel des Kreises Bergstraße „Für Verdienste um das Vereinsleben“ und 2014 die Goldene Ehrennadel des Kreises Bergstraße „Für besondere Verdienste“ entgegennehmen. Mit der Verleihung des Landesehrenbriefes 2016 und der Sportplakette 2017 würdigte das Land Hessen seine unumstrittenen Verdienste. Ob die Verleihung der Silbernen Ehrennadel des Landessportbundes Hessen im Jahr 2021 eine letzte Ehrung darstellt, dürfte angesichts dieser Vita kaum anzunehmen sein.
Am 12. Mai werden sich daher nicht nur seine drei Kinder mit Partnern und die fünf Enkelkinder in der Martin-Luther-Straße als Gratulanten einfinden, sondern bestimmt auch viele ehemalige und aktuelle Weggefährten.
Text: Horst Knop


 

Top Vorbild Verein KSC Bensheim
Bild: Justin Rudd / S.I.M. Marketing

KSC Bensheim gewinnt den SportAward 2022
in der Kategorie "Top-Vorbild Verein"

Bereits zum 7. Mal wurde der SportAward Rhein-Neckar - unter Insidern der kleine "Sport-Oscar" genannt - verliehen. Nunmehr zum 2. Mal nach der Prämiere in 2021  feierten über 1000 Gäste im Mannheimer Rosengartenam 14.11.22 ausgelassen bis tief in die Nacht die Award-GewinnerInnen. Nach einer atemberaubenden Bühnenshow verblieb genügend Zeit für Fachsimpeleien unter Sportlern und Gästen und das ein oder andere Erinnerungsfoto mit dem Idol. Ein tolles Bufett und der Ausklang in der Cocktailbar rundete die Sportparty in Mannheim ab.  Moderiert wurde der Abend von Norbert König und Cristina Klee. Als Laudatoren konnte man keine geringeren als Mario Basler, Marcel Reif, Henning Fritz, Dennis Diekmeier, Nicole Reinhardt, Marcus Kink, Stefanie von Berge, Verena Sailer und Hannelore Brenner gewinnen. Zu den großen Gewinnern gehörten am Montag Abend in den folgenden Kategorien: Top-Sportlerin: Malaika Mihambo, Top-Sportler: Simon Brandhuber, Top-Team: SV Nikar Heidelberg, Top-Trainer: Bransilav Ignjatovic, Top-Talent: Zoe Vogelmann, Publikumsliebling: Dirk Oswald, Top-Vorbild Ehrenamt: Regina Kasper, Top-Vorbild Vereine: KSC Bensheim. Den Lifetime-Award erhielt Rüdiger Harksen.

Lu-Röder-Preis für Jeanette Defièbre-DoeringLuRöder2022 3

Jeanette Defièbre-Doering erhielt am Samstag für ihre über 30jährige Trainertätigkeit bei der SVG Nieder-Liebersbach im Bereich der Sportakrobatik den Lu-Röder-Preis in der Kategorie "Vorbild/Lebenswerk". Der Landessportbund Hessen würdigt seit über 30 Jahren besonders engagierte Frauen für jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit im organisierten Sport. Der Sportkreis Bergstraße gratuliert Jeanette zu dieser großen und mehr als verdienten Ehrung.
(hier gehts zur Pressemitteilung des lsb h: lsbh Lu-Röder-Preis-Verleihung 2022 )

 

 

 

 

 

Foto: Sportkreis Bergstraße

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BEWEGUNGSFÖRDERUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM -
Outdoorpakte an 2 Bergsträßer Vereine übergeben

Der lsb h engagiert sich dafür, die hessische Bevölkerung zur gesundheitsförderlichen Lebensweise anzuregen. Hierbei spielt der öffentliche Raum, nicht zuletzt durch die Corona Pandemie verstärkt, eine immer größere Bedeutung. Mit den generationsübergreifenden Projekten: Sport im Park, ParkSportAbzeichen und Outdoorpaket für Vereine möchte der lsb h auf die vielfältigen Bewegungsangebote der Vereine, als vertrauensvolle Partner im Gesundheitssektor, aufmerksam machen. Dabei ist eine ressortübergreifende Vernetzung und Zusammenarbeit zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Raums wünschenswert. Kommune, Sportkreis und Vereine können sich mit ihrer jeweiligen Expertise unterstützen, um sämtliche Bevölkerungsgruppen in ihrer jeweiligen Lebenswelt bestmöglich zu erreichen. Zielführend ist hierbei ein nachhaltiger Strukturaufbau, so dass die unterschiedlichsten Formate jährlich wiederkehrend etabliert werden können. Im Rahmen dieser Projekte fand kürzlich die Übergabe der Outdoorpaket für Vereine statt. Insgesamt standen 100 Pakete zur Verfügung, um die sich die insgesamt 23 Sportkreise und 7.500 Vereine hessenweit bewerben konnten. 2 Bergsträßer Vereine erhielten nun den Zuschlag. In der Geschäftsstelle des Sportkreis Bergstraße in Bensheim-Auerbach überreichte Sportkreis-Vorsitzender Günter Bausewein die Materialien an Vertreter*innen der TSV Rot-Weiß Auerbach und des Kanu-Club Lampertheim.
Was verbirgt sich dahinter: Der lsb h stellt Vereinen, die Bewegungsangebote im Park durchführen, ein Materialpaket mit Outdoor-Geräten zur Verfügung, die für Kursangebote im Park oder zum Verleih genutzt werden können. Das Materialpaket umfasst einen Bollerwagen mit Spiel- und Sportgeräten für die ganze Familie sowie Sportgeräte für spezifische Bewegungseinheiten. Mit diesem Outdoorpaket soll ein niedrigschwelliger Zugang zu Bewegung geschaffen werden, den die Vereine zur Bewerbung ihrer Angebote sowohl für Mitglieder als auch für Nichtmitglieder nutzen können.

Nähere Informationen zu den Projekten: Landessportbund Hessen e.V. (landessportbund-hessen.de)


 

 

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Sporttage des Sportkreis Bergstraße e.V. mit der Stadt Lorsch vom 9.-10.9.2022
Sportkreis Bergstraße e.V. und Stadt Lorsch stellten ein 2tägiges Programm im Zeichen des Sports auf die Beine

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Eigentlich sollte die 2-tägige Veranstaltung auf der Klosterwiese der Stadt Lorsch stattfinden – doch leider machte Petrus einen Strich durch die Rechnung. So entschieden die Verantwortlichen von Stadt Lorsch und Sportkreis Bergstraße am Dienstag vergangener Woche schweren Herzens die Verlegung in die Nibelungenhalle - und das war dann auch gut so. Die Projekt-Idee entstand dem Sportkreis-Vorsitzenden Günter Bausewein als Folge der Pandemie – allzu lange konnten keine Jubiläen gefeiert und Ehrungen in einem gebührenden Rahmen vollzogen werden. Ein Tag des Dankeschöns und der Ehrung verdienter Funktionäre und erfolgreicher Sportler und die Glückwünsche an die Jubiläums-Sportvereine im Kreis Bergstraße war wieder einmal überfällig und so ging man mit der Stadt Lorsch ins Gespräch. Schnell wurde dann die Idee geboren, zusätzlich einen Sport-Tag für Kinder zu veranstalten. Gerade Kinder litten während der Pandemie besonders darunter, nicht unbeschwert spielen, toben, rennen und mit Gleichaltrigen Sport treiben zu können.
TAG DES KITA-SPORTS
Aus der Idee entstand ein 4,5-stündiges Programm für 130 Fünf- und Sechsjährige der Lorscher Kindergärten. Hoch her ging es in der Nibelungenhalle und hoch hinaus auf der Kletterwand, die die Hessische Sportjugend, die neben der Sportkreisjugend mit ihrem Equipment und Teamern einen Parcours aufgebaut und das Programm gestalteten, vor der Halle platziert hatte. Zahlreiche Stationen luden zum Mitmachen ein, egal ob auf einer großen Airtrackmatte geturnt, im Teamwork Türme gebaut oder Teller jongliert und auf einer Riesenhüpfburg herumgetobt wurde – alle, auch die Erzieherinnen der Lorscher KITAS, die ihre Gruppen mit betreuten, waren voller Eifer und mit Riesenspaß dabei. Die Rollenrutsche hatte es den meisten besonders angetan – sogar Bürgermeister Schönung ließ es sich nicht nehmen, eine „Fahrt“ in einer kleinen roten Kiste zu wagen. Schnell verflog die Zeit und nicht nur einmal hörte man „das müsst ihr unbedingt wieder machen“. Als Belohnung gab es dann zum Abschied noch für jedes Kind einen mit Stiften, Bechern, Kartenspielen und Obst (Spenden der Lorscher Kaufleute) gefüllten Turnbeutel und ein Eis (gespendet von einem Eishersteller aus der Kreisstadt).
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TAG DER SPORTVEREINE
Am Samstag knallten dann pünktlich um 10Uhr die Sektkorken und mit einem Sektempfang wurde unter der gekonnten Moderation von Andreas Runkel - tätig für die ZDF-Redaktion und vielen noch als Wettkönig von „Wetten dass…?“ bestens in Erinnerung - der Startschuss zur Dankeschön- und Ehrungsveranstaltung gegeben. Bürgermeister Schönung eröffnete die Veranstaltung in der nahezu bis auf den letzten Platz gefüllten Nibelungenhalle, die durch die AG Sportlerehrung unter der Leitung von Olaf Jünge bewirtschaftet wurde. Landrat Christian Engelhardt richtete seine Grußworte an Gäste und Ausrichter und übergab das Wort an Sportkreis-Vorsitzenden Günter Bausewein. Bausewein zeigte sich sehr erfreut über die vielen Gäste. Im Mittelpunkt standen neben den Ehrungen und Glückwünschen an zahlreiche Jubiläumsvereine der letzten 3 Jahre die Ehrungen für herausragende sportliche Leistungen und jahrzehntelanges Engagement von Ehrenamtlichen. Als musikalische Begleitung konnte man die Künstlerin Martina Klose, ihres Zeichens Sängerin, Schauspielerin und Musicaldarstellerin gewinnen. Mit ihrem breiten Repertoire bot sie ein buntes Potpourri unterschiedlichster Genres und verleitete den Saal nicht nur einmal zum Mitsingen oder -swingen.
Geehrt durch den Sportkreis Bergstraße e.V. wurden für hohe Verdienste im langjährigen Ehrenamt und besondere sportliche Leistungen ab Deutscher Meisterschaft und höher sowie Prüfer des Deutschen Sportabzeichens (über 40 Jahre Prüfertätigkeit) und Absolventen des Deutschen Sportabzeichens (über 45 Wiederholungen):
Große Ehrenurkunde des Sportkreis Bergstraße e.V.: Claudia Richter, Helga Mrotzek, Petra und Norbert Dumbek, Dr. Reinhard Bauß, Uwe Wahlig, Philipp-Otto Vock und Roland Bode. Goldene Ehrennadel: Andrea Herrmann, Cerstin Cremer, Marco Ginader, Andreas Ullmer. Silberne Ehrennadel: Luisa Ebert, Lars Ebert, Jennifer Sommer, Nico Zschuppe, Josephine Beaupre, Janine Resch, Jurij Seitenzahl, Kevin Machado, Yannic Schmidt, Tim Baumert. Kreisehrenbrief: Jonas Malik. Mannschaftspokal: SVG Nieder-Liebersbach (Sportakrobatik), TG Jahn Trösel „Incredibles“ (inklusiver Fußball), AKG Schulsport-Team Handball, Cheerstrike TSV RW Auerbach (Cheerleading).
Langjährige Prüfer des Deutschen Sportabzeichens: Luise Emig, Peter Engelhardt, Georg Horn, Ludwig Knapp. Langjährige Absolventen des Deutschen Sportabzeichens: Horst Schulz, Helmut Stockmann, Werner Adrian.
Für den Kreis Bergstraße hatte Landrat Engelhardt als Höhepunkt der Ehrungsveranstaltung 2 ganz besondere Ehrungen im Gepäck und verlieh den Landesehrenbrief an Reiner Held und Walter Spiwak, zwei höchst verdiente Ehrenamtliche aus der Region. Held, der nach einer langen ehrenamtlichen Laufbahn angefangen vom Jugendbetreuer und Schiedsrichter nach inzwischen nunmehr 44 Jahren heute noch zahlreiche Ämter inne hat u.a. Mitglied im Kreissportrat, Klassenleiter Seniorenfußball, Mitglied und Referent im Verbandsausschuss Freizeit- und Breitensport, Staffelleiter Frauen, Vorstandsmitglied im Förderverein Fußball Kreis Bergstraße und Kreisfußballwart. Spiwak kann ebenfalls auf eine über 40jährige ehrenamtliche Tätigkeit zurückblicken. Oberturnwart beim TV Einhausen, technischer Leiter bei der TVGG Lorsch, ehemaliger Trainer der Leistungsgruppe Turnen männlich und Trampolintrainer, Kampfrichter und Wanderwart um nur einige Beispiele zu nennen. Bis heute ist Spiwak stellvertretender Vorsitzender im Sportkreis Bergstraße und Mitglied der Franz-Hartnagel-Stiftung. Die Ehrung durch den Landrat des Kreises Bergstraße war auch als krönender Abschluss die letzte Ehrung der Veranstaltung.

DSC04970Foto von links: Bürgermeister Stadt Lorsch Christian Schönung, Sportkreis-Vorsitzender Günter Bausewein, Walter Spiwak, Reiner Held, Landrat Christian Engelhardt, Bürgermeisterin Stadt Bürstadt Barbara Schader, stellvertretende Sportkreis-Vorsitzende Sibylle Becker

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Aufgelockert wurde der Ehrungstag durch ein buntes Programm: Vronis Tanzstudio zeigte eine Hipp-Hopp-Tanzdarbietung, die Jugend- und Juniorengarde der TVGG Lorsch bot ein Medley dar.
Der Auftritt des Vereins für Deutsche Schäferhunde OG Lorsch begeisterte nicht nur die zahlreich anwesenden Kinder und der frenetisch gefeierte Auftritt des Feuerwehrballetts der Freiwilligen Feuerwehr Lorsch erforderte sogar eine Zugabe. Günter Bausewein konnte mit einer Punktlandung um 14Uhr exakt zum geplanten Veranstaltungsende um 14Uhr die Veranstaltung schließen und bedankte sich bei allen Geehrten und Gästen und mit einem Blumenstrauß bei den „Haupt-Organisatorinnen“ Jutta Zinecker von der Stadt Lorsch und Katja Zeth-Seidel vom Sportkreis Bergstraße.
FORTBILDUNGSVERANSTALTUNG FÜR KITA-MITARBEITERINNEN
Parallel zur Ehrungsveranstaltung hatte der Sportkreis im Rahmen der 2-tägigen Veranstaltung Erzieher*innen der Lorscher und Einhäuser KIGA- und KITA-Einrichtungen zu einem 4-stündigen Lehrgang eingeladen. 16 Teilnehmer*innen konnten viele neue Anregungen und Ideen für ihren Alltag in ihren Einrichtungen mitnehmen. Referent Niklas Poellath, Referent für Sport, Bewegung und Erlebnis für junge Menschen von der Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen e.V. führte durch den kurzweiligen und interessanten Vormittag unter dem Motto:
„Stressfeier Alltag mit einfachen Bewegungsideen“
Von einem stressfreien Alltag sollen sowohl die Kinder, aber auch das pädagogische Team in der Einrichtung profitieren. Aus diesem Grund lag der Fokus dieser Fortbildung auf dem praxisorientierten Einstieg in die Themen Stress und Entspannung. Ziel war es, den Teilnehmenden verschiedene Entspannungsmethoden zu zeigen, die sie leicht in ihren eigenen Tagesablauf einer Kita einbauen können. Im ersten Teil der Fortbildung wurde wertvolles theoretisches Hintergrundwissen zu den Themen Stress und Entspannung für Erwachsene und Kinder vermittelt. Im zweiten Teil der Fortbildung ging es in die Praxis. So durften alle Teilnehmenden aktiv an den unterschiedlichen Entspannungsmethoden teilnehmen und sich auch selbst als anleitende Person ausprobieren. Anschließend wurde gemeinsam das Neuerlernte reflektiert und alle Teilnehmenden haben eine Teilnahmebestätigung über vier Lerneinheiten erhalten.

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Sportkreis Bergstraße und Stadt Lorsch bedanken sich bei allen Teilnehmern, Gästen, Geehrten, Erzieherinnen und Erziehern, Referent, Helferinnen und Helfern, Trainern und Tänzerinnen, Moderator und Sängerin, Technik und jeder helfenden Hand vor und hinter der Kulisse. 2 Veranstaltungstage wurden von einem unglaublich harmonischen Team auf die Beine gestellt – 2 Tage, an die man sich gerne erinnern wird.

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Fotos: Sportkreis Bergstraße u. Maurer (Kreis Bergstraße)



 

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Foto v.l.: Günter Bausewein, Dunja Ferring-Appel (RuF Birkenau), Wolfgang Müller (GC Bensheim), Rainer Noe (SV Unter-Flockenbach), Julia Meyer (RuF Lindenfels), Frank Schneider (SV Bobstadt), Astrid Schuster (TV Sonderbach) und Helmut Günther (SG Hüttenfeld).

Förderbescheide aus dem 1. Quartal 2022 an Vereine übergeben

„Was ist ein Paddock?“, wollte Günter Bausewein, Vorsitzender des Sportkreises Bergstraße, wissen. Dunja Ferring-Appel vom Reit- und Fahrverein (RuF) Birkenau erklärte: Ein Paddock ist ein umzäunter, grasloser Auslauf für Pferde, dessen Boden wegen der hohen Beanspruchung besondere Trittfestigkeit aufweisen muss, um nicht zu einer morastigen Fläche zu werden.
In Birkenau hat der Paddock bisher nicht diese Beschaffenheit. „Wir sind mit unseren Gummistiefeln knietief im Matsch versunken“, berichtete Ferring-Appel. Das wird sich ändern: 4343 Euro stehen dem RuF Birkenau für die Erneuerung des Paddocks zur Verfügung.
Es war zwar nicht schon wieder Weihnachten, aber „Geschenke“ an die Vereine verteilte der Sportkreis Bergstraße dennoch. Die Bewilligungsbescheide aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbund Hessen für das 1. Quartal 2022 waren eingegangen. Aus diesem Topf werden bauliche Maßnahmen sowie die Anschaffung langlebiger Sportgeräte gefördert. Am Donnerstag übergab Günter Bausewein in der neuen Geschäftsstelle des Sportkreises im Funktionsgebäude der TSV Auerbach im Bensheimer Weiherhausstadion die Förderbescheide. Insgesamt 31 272 Euro gingen an acht Bergsträßer Vereine. Zwölf Sportclubs aus der Region hatten einen Antrag gestellt.
Seines Amtes waltete Bausewein in gewohnt sympathisch-authentischer Art und garnierte die Überreichung der Bescheide mit der ein oder anderen Anekdote. Die „Boden-Vorlage“ aus Birkenau sowie der nächste begünstigte Verein, die SG Hüttenfeld (712 Euro für Sportgeräte für die Schützen und Tischtennis-Platten), erinnerten den Sportkreisvorsitzenden an eigene Jugendzeiten, in denen sich Jugendliche aus der Region – auch aus Hüttenfeld – im Winter im alten Neckarbett zum Eishockeyspielen trafen. Eishockey an der Bergstraße im Freien – heute unvorstellbar mittendrin auf dem Weg zum nächsten Hitzerekord.
Der SV Bobstadt scheint in Sachen Rasenpflege zukünftig mit High-End-Technik unterwegs zu sein – oder doch nicht? Mähroboter für 793 Euro las Bausewein jedenfalls aus dem Förderbescheid vor. Frank Schneider, der Vertreter des SVB, klärte schmunzelnd auf. Beim Sportverein aus dem Ried wird demnächst zwar mit einem modernen, allerdings handelsüblichen Aufsitzrasenmäher über das Grün gecruist. „Ohne Roboter“, wie Schneider versicherte.
Über einen finanziellen Zuschuss zu Sanierungsprojekten freuten sich der SV Unter-Flockenbach (9000 Euro, Sanitäranlagen), der Golfclub Bensheim (7489 Euro, Heizung), der Schützenverein 1923 Hubertus Lampertheim (7000 Euro, Schießanlage), der Reit- und Fahrverein Nibelungen Lindenfels (934 Euro, Elektrik) und der TV Sonderbach, der wie alle Vereine während der Corona-Krise seine Übungsstunden ins Freie verlegen musste und nun bei der Anschaffung von Outdoor-Sportgeräten mit 1000 Euro gefördert wird.
Apropos Krise: Die nächste Herausforderung für die Sportvereine zeichnet sich bereits ab, sagte Bausewein. Die wegen des Ukraine-Kriegs in den Wintermonaten zu erwartenden Probleme bei der Energieversorgung werden auch die Sportvereine betreffen. Mit Auflagen beispielsweise bei Warmwasser und Heizung in den Sporthallen und bei Flutlicht auf den Sportplätzen müsse gerechnet werden.
Günter Bausewein appellierte an die Vereine, sich jetzt schon in Absprache mit Städten, Gemeinden und Kreis auf mögliche Einschränkungen vorzubereiten und alternative Trainingspläne zu erarbeiten. Die Konzepte aus der Corona-Pandemie, etwa Sport nur Outdoor und Duschen nur zu Hause, könnten dabei teilweise wieder zur Anwendung kommen.                                                                                                                                       Eric Horn


 

 

29. Ordentlicher Sportkreistag des

Sportkreis Bergstraße e.V.  

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75 Jahre Sportkreis Bergstraße – Anlass zum Feiern!
Eigentlich war alles ganz anders geplant - so sollte der 29. Ordentliche Sportkreistag des Sportkreises Bergstraße mit einer dem Anlass entsprechenden Jubiläumsfeier in größerem Rahmen stattfinden, gefolgt vom „Sportfest der Kulturen“ im August 2021. Leider kam dann alles anders – pandemiebedingt. Dennoch ließ es sich die größte Personenvereinigung im Kreis Bergstraße mit 330 angeschlossenen Sportvereinen mit ihren über 91.000 Mitgliedern nicht nehmen, anlässlich ihres 29. Ordentlichen Sportkreistages am 14. Juli 2021 in der Halle des TV Fürth 1903 e.V. mit den Delegierten und Ehrengästen aus Politik und Gesellschaft auf 75 Jahre „Wirken für den Sport und die Menschen in der Region“ anzustoßen. Unter den Gratulanten befanden sich Landrat Christian Engelhardt, der parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister, die Landtagsabgeordneten Birgit Heitland und Karin Hartmann, der Präsident und die Vizepräsidentin des Landessportbundes Hessen e.V. Dr. Rolf Müller und Juliane Kuhlmann sowie der Kreistagsvorsitzende Dr. Joachim Kunkel. Dass man eine Veranstaltung dieser Größenordnung letztendlich aufgrund der Corona-Lockerungen nun - selbstverständlich unter Einhaltung aller notwendigen Auflagen wie Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln, Negativnachweisen etc. - in Präsenz abhalten konnte, freute die Verantwortlichen. Lange genug dauerte die Zeit der digitalen Versammlungen und Schulungen ohne persönliche Kontakte. 

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 TSV RW Auerbach Präsident Günther Kuch und TSV RW Auerbach Vorsitzender und Sportkreis Bergstraße Ehrenvorsitzender Horst Knop

"Knop-O-Drom" feierlich eingeweiht

Trotz aller Einschränkungen durch die Corona-Krise bleibt die Vereinslandschaft im Kreis Bergstraße bunt, vielfältig und innovativ. Zahlreiche Vereine nutzten die letzten Monate, um ihre Sportstätten zu modernisieren bzw. zu erweitern. Ein Beispiel für Ideenreichtum und fortschrittliche Vereinsentwicklung zeigt das neueste Projekt in Bensheim, wo die erste Pump-Track-Bahn in der Region kürzlich im Weiherhausstadion auf dem Gelände der TSV Rot-Weiß-Auerbach als generationsübergreifendes Projekt offiziell in Betrieb genommen wurde. Der mit alltäglichen Hindernissen wie Steigungen und Gefälle gespickte ca. 40m lange asphaltierte Rundkurs dient als Übungsstätte für Jung und Alt. Vom Bobby-Car-Piloten über Roller- und Laufradakrobaten bis hin zum rüstigen Rollator-Lenker findet hier jede/r einen geeigneten Parcours, um seine Fähigkeiten im Umgang mit dem "Sportgerät" zu trainieren. Horst Knop, in seiner Doppelfunktion als Sportkreis-Ehrenvorsitzender und Vorsitzender der TSV Rot-Weiß Auerbach, fand die Idee einer TSV-Übungsleiterin so brillant, dass er spontan auf Geschenke anl. seines runden Geburtstages verzichtet hatte und für Geldspenden als Beitrag zur Verwirklichung dieses innovativen Projektes sorgte. Grund genug, der neuen Vorzeigeanlage einen besonderen Namen zu geben: freudig überrascht war Knop, als das Namensschild "Knop-O-Drom" durch TSV-Präsident Kuch enthüllt wurde. Sportkreisvorsitzender Günter Bausewein lobte den Einfallsreichtum und freute sich über die Innovationskraft der TSV und den Gesundheitsaspekt der Anlage. (ze)

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Fotos: G.Bausewein


 

 

 coronavirus 30861 CORONA -
AKTUALISIERTE INFORMATIONEN
(Stand April 2023)

Unter folgenden Links finden Sie ständig aktualisierte Beiträge des Landessportbundes Hessen e.V., des Kreises Bergstraße, der Hessischen Landesregierung und des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie der Spitzensportverbände:

 

KREIS BERGSTRASSE: 

2 LSBH:  News Coronavirus lsbh Vereinsberater:  Aktuelles  und die  FAQ`s

3 DOSB:  DOSB Informationen rund um Corona       Die DOSB Leitplanken 2021


LAND HESSEN/HESS.KULTUSMINISTERIUM:

Verordnungen und aktuelle Informationen Land Hessen 

Auslegungshinweise Kommentierte Fassung CoSchuV      (Stand 1.3.2023)

Verordnung zum Basisschutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus (Stand 1.3.2023)

Finanzhilfe Hessisches Ministerium des Innern und für Sport !! 


 

Der Sportkreis in der Hosentasche -
Sportkreis-App in Pressekonferenz vorgestellt

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v.l.: Katja Zeth-Seidel(SK), Günter Bausewein(SK), Stefan Stadler(vmapit), Horst Knop(SK)  Foto:K.Zeth-Seidel

 

Der Sportkreis Bergstraße e.V. stellte – auch unter den momentan erschwerten Bedingungen – am vergangenen Dienstag in einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der TSV Rot-Weiß Auerbach im Weiherhaus seine neue Sportkreis-App vor.

Sportkreisvorsitzender Günter Bausewein bewarb sich zu Jahresbeginn auf die Ausschreibung „Sportdeutschland – Die Vereinsapp“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und erhielt die Zusage.

Gemeinsam mit dem Softwareunternehmen Firma vmapit GmbH aus Mannheim, dem Vereins-App-Projekt-Kooperationspartner des DOSB, ging es Anfang Februar in die Planung. Nach einem ersten Gespräch mit vmapit-Firmengründer und Inhaber Stefan Stadler in Mannheim wurde in den letzten Wochen und Monaten an der Entwicklung und Umsetzung einer Sportkreis-App gefeilt. Günter Bausewein und seine Mitarbeiterin Katja Zeth-Seidel entwarfen in enger Zusammenarbeit mit Stefan Stadler und Valentin Daus von vmapit nach den Bedürfnissen des Sportkreises die „Bausteine“, die von der Geschäftsstellen-Leiterin des Sportkreis mit Inhalten bespielt wurden.

Der Sportkreis Bergstraße als Dachorganisation von 329 Vereinen mit ihren 91.029 Mitgliedern ist somit zumindest hessenweit – vielleicht sogar bundesweit – der erste Sportkreis mit einer eigenen Vereins-App und nimmt auf diesem Schritt in eine weitere Digitalisierung eine Vorreiterrolle ein.

Die Sportkreis-App soll Vereinsfunktionären und Mitgliedern als zeitgemäßes Kommunikations- und Informationsinstrument die Prozesse erleichtern und beschleunigen. Computer, Homepage, E-Mails sind heutzutage nicht mehr die bevorzugten Informationsquellen – das Handy und die installierten Apps sind immer und überall präsent und als ständiger Begleiter auch älterer Generationen nicht mehr wegzudenken.

Die App, die im App-Store unter „Sportkreis Bergstraße“ oder direkt von der Homepage des Sportkreis Bergstraße heruntergeladen werden kann und vor Veröffentlichung bereits 130 Downloads zählt, bietet neben aktuellsten Informationen zur Corona-Krise selbstverständlich auch Informationen und Tipps aus der Sportkreis-Welt. So stehen beispielsweise bereits Module über Fördermöglichkeiten, Projekte, Versicherungen, Gesundheitssport, Sportabzeichen, Integration und Inklusion, Umwelt und SK-Jugend sowie ein schwarzes Brett für Vereine zur Verfügung. Über die Anmeldung in sogenannten „Push-Kanälen“ kann man Push-Benachrichtigungen aus allen Bereichen abonnieren. Sportkreis und vmapit weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung weder mit Kosten noch Werbung verbunden ist. Das Thema Datenschutz ist ebenfalls abgesichert.

Dennoch befindet sich die App noch in der „Entwicklungsphase“ und steht noch am Anfang, ein Gerüst, das weiterhin mit Leben gefüllt und ständig weiterentwickelt werden soll um als interaktives Werkzeug effektiv zu dienen.

Heppenheim, den 28.05.2020

Günter Bausewein                           Katja Zeth-Seidel
Sportkreisvorsitzender                    Geschäftsstellenleitung