Neuer Datenschutzlehrgang am 27. Oktober 2018

Im Oktober, bewusst in der Jahreszeit Herbst, ging es diesmal um Projektentwicklung und Partizipation für Waldtage und Naturerfahrungen. Ort war in diesem Jahr der Wald rund um den Wambolder Sand in Bensheim-Schönberg. Handlungsfähigkeit, Selbsttätigkeit, Lebensnähe, Mitbestimmung und ganzheitlichhe Kompetenzförderung sind Schlagworte, die auch in der Naturpädagogik eine immer größere Rolle spielen, nicht zuletzt durch den hessischen Bildungsplan. Aber wo lässt sich dieser Ansatz auch draußen sinnvoll leben? Wie kann man sich unkompliziert darauf vorbereiten? Und vor allem: Wie kann man die Kinder selbst zu Gestaltern ihrer Naturerfahrungen machen?

 

An Hand von kleinen Szenen aus dem Kindergartenalltag, die eine Ausgangsposition darstellten, konnten die Teilnehmer in Kleingruppen die Ansatzpunkte bearbeiten:

 

So wurde aus einem regnerischen Waldtag und „Blöder Wald, blöde Bäume. Das ist doch voll langweilig hier“ und „Nicht mal Spiele gibt es hier“ wurden u. a. bunte und herbstige Waldmandalas.

 

Aus der Diskussion ob, das entdeckte Loch unterm Baum der Eingang zu einer Zwergenhöhle oder ein Mauseloch sei, wurden eine Zwergenfeuerstelle und Stockwichtel, die in einem alten Baumstamm ihr zu Hause gefunden haben.

 

Und die anfänglliche Begeisterung für Spidermann und sein Können aus dem Kinofilm, wurde, durch ein Riesenspinnennetz, schnell zur Faszination für Waldspinnen.

 

Für Kinder aus einer Waldkita, die schon seit Tagen kreisende Bussarde beobachtet hatten, war das größte Ziel, ein großes Nest aus Zweigen zu bauen, in dem die „Babies“ Platz finden konnten.

 

Die Ideen und Ausführungen durch die Kleingruppen liesen viel Raum, um Kinder Selbsttätig werden zu lassen.

 

Seilaufbauten war ein gewünschter weiterer Themenbereich, zu dem Referentin Viola Turba, die kleine Knotenkunde vorstellte, die durch den Aufbau von Niederseilelementen gleich ausprobiert werden konnten.
Das Thema Sicherheit im Wald, wurde nicht nur intensiv besprochen, sondern auch gleich wegen der aktuellen Wetterlage umgesetzt. An diesem Tag aufkommende Sturmböen, veranlasten die Gruppe, das Waldgebiet zu verlassen und sich einen baumfreien Bereich zu suchen. Dort wurde spontan das Thema geändert in Schnitzen, Messerführereschein, Schnitzregeln und einfache erste Schnitzarbeiten.

 

 

Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv. Sie hatten großen Spaß und waren selbst immer aktiv.

 

Viele neue Ideen konnten an diesem Tag ausprobiert werden. Ideen und Ansatzpunkte, die sich sofort in die Praxis umsetzen lassen. Die Referntin, Diplompädagogin und zertifizierte Waldpädagogin Hessen Forst, Viola Turba,  zeigte sich einmal mehr als sehr kompetente und einfühlsame Fachfrau. 

Text: Stefanie Beetz
Bilder: Beate Neff 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stefanie Beetz

 

Der Sportkreis Bergstrasse e.V. bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung.